Alte Eier mit viel O
Drittmittelanträge schreiben ist eine ganz eigene Beschäftigung – da ist Ideen-tuning angesagt für den Wettkampf vor den Gutachtern. Das mache ich gerade. Heute hatte habe ich viel Zeit damit verbracht kurz und schlüssig das Konzept eines Maßes zu erklären, daß noch keinen Namen hat. Der Name, um den es mir heute ging könnte vielleicht einmal so etwas wie morphologische Verschiedenheit sein. Aber das spielt hier nicht zur Sache. Dabei ist mir wieder einmal aufgefallen, wie wichtig es ist, dass vor einem Antrag oder wo auch sonst im wissenschaftlichen Curriculum Namen an der strategisch richtigen Stelle kreiert werden. Ein Drittmittelantrag ist definitiv der falsche Ort dafür.
Vielleich hätte ich vor gegebener Zeit einmal in einer geeignete email-Liste eine Diskussion um meine morphologische Verschiedenheit lostreten müssen. So – und jetzt bin ich wieder bei Ostern – wie das ein junger Herr vor inzwischen schon ein paar Monaten auf Paleonet getan hat als er eine “Palaeooologische Diskussionsgruppe” ins Leben rief, die sich als ein “gemeinsamen Raum für Palaeooologen” entwickeln sollte. Ich fand die Vorstellung im ersten Moment ziemlich eklig. Aus der Diskussiongruppe ist offensichtlich nichts geworden. Scheinbar hat die sich auf der Liste entwickelnde ausgedehnte Diskussion um die Zahl der o’s bei den Palaeooologen dann aber dazu geführt, dass ein Eintrag im Oxford English Dictionary beantragt wurde. Erste, schriftliche Erwähnung 2004 in den Estudios Geologicos, 60, Seite 179. Hat aber wohl auch nicht geklappt. Sorry.





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