Tree of Life
Baum des Lebens. Das ist eine starke Metapher. Der Erste
war der in Darwin’s Origin of Species Figure 1. Es gibt tolle frische Visualisierungen der Verwandschaftsverhältnisse aller Organismen, wie zum Beispiel dieser Versuch (da kann man reinzoomen, wow!), der auf rRNA Sequenzen basiert. Ganz anders, der Senckenberg Tree, der mit Beiheft kaufbar ist. Dieser Baum geht zurück auf die sogenannte Senckenberger Schule, einer Gruppe von Senckenberg Wissenschaftlern welche die Morphologie als die “Maschinenlehre der Organismen” bezeichneten. In deren Arbeiten, vor allem aus den späten 1980igern und frühen 1990igern gibt es allerdings immer wieder schöne Bildchen. Warum diese Dinge nun immer teurer werden, dass wissen wir nicht. Der beste Baum zum klicken für Fossilien ist palaeos für Lebendes Tree of Life.
Ob diese Bäumchen nun tatsächlich bis ganz hinunter auf eine Wurzel führen, darüber streitet man sich noch. Bei den Protisten da werden wild Gene in alle Richtungen getauscht und es lässt sich wohl mehr von Netzen, als von Stammlinien reden. Hat das Leben gar mehrere Wurzeln?





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