bright sein
Ist das etwas Neues? Es scheint so, dass sich in den USA aufgeklärte kritische Akademiker derart von fundamentalistischen Tendenzen bedrängt fühlen, dass nun einige von denen den Identitätsspieß umdrehen und so etwas, wie eine kohärente Anti-Fundi Identität basteln. Das nennt sich dann Bright und seit kurzem gibt es die wohl auch hier. Nun ja, eigentlich gibt es sowas unter dem Namen Freidenker schon seit dem Beginn der Aufklärung Das Seltsame am Bright sein ist, dass eine Komplementarität zwischen, sagen wir Muslim/Bright/Katolik/Jude hergestellt wird. Die Einen glauben an das Eine, die Anderen an das Andere. Yeah, I believe in Atheism. Wenn man in dieser Richtung weiterdenkt dann kommt man irgenwann da an, dass Evolutionslehre aus den Schulen verbannt werden muss, weil es ein pharisäischer Glauben sei.
Timothy Garton Ash vom Guardian hat das wunderbar einfach verpackt: Es ist möglich Gläubige zu repektieren aber nicht den Glauben. Aufgeklärtes Denken attackiert Glauben nicht weil es glaubt das Glauben falsch ist, sondern weil es dem Glauben nicht glaubt. Oder?
PS. Das Februarheft der Zeitschrift Merkur gibt Stoff zum Thema!





Leave a Reply