Naturkundemuseum - neue Dauerausstellung eingeweiht
Das ist schon toll. Die Ausstellung des Museums für Naturkunde in Berlin erwacht aus ihrem Dornröschenschlaf und wir alle hier sind ganz euphorisiert. Es ist, als öffneten wir unsere Schatztruhe. Ich erzähle jetzt nicht, was es zu sehen gibt. Das muss man sich schon selbst anschauen. Aber ein paar ganz kurze Gedanken und Eindrücke kann ich mir nicht verkneifen.
Der Sauriersaal. Hier sieht man die Tierchen mal von hinten. (Hier gibts mehr Bilder,)

Ganz schön dynamisch, oder? Wenn da immer gesagt wird: “Nun stehen die Tiere nach den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen” muss ich schon ein wenig über das Understatement schmunzeln. Dass die Statik und Pneumatik stimmt mag ja richtig sein, aber man kann ja statisch und pneumatisch wohlgebaute Tiere in vielerlei Art aufbauen. Wie sie nun hier stehen gefällt mir. Die Schwänze wedeln luftig und die Hälse streben in ein imaginäres Vorwärts. Trotzdem, das ganze erinnert mich ein wenig an Wolgograds “Mutter Heimat“. Aber, da mag meine Sozialisation mit mir ein Spässchen treiben. Wenn ich in dem Raum stehe, dann freue ich immer wieder über die Fülle der verschiedenen Blickwinkel zwischen den Rippen und Femuren hindurch. Beeindruckend.
Der Saal vermittelt die Lebewelt des Jura. Es gibt viele spektakuläre Solnhofen Stücke zu sehen und man bekommt eine Idee davon, wie anders die Welt vor gerade mal 150 Millionen Jahren war.
Die Ausstellung zeigt wunderbare Objekte, sogar zwei lebende (gerade etwas schüchterne) Lungenfische in einem Aquarium, abgespacete Animationen von der Entstehung des Universums aus der Sofaposition, jede Menge Computeranimationen von sich an und ausziehenden Dinos, wandernden Kontinenten, ein enzyklopädisches Giga-Diorama mit hunderten Objekten zur Biodiversität und selbst ein paar Nautiloideen und.. versprüht hochkonzentriertes Aphrodisiakum auf unsere Welt da draussen.
Anschauen!





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