Die Kommission hat als Ergebniss der Tagung eine Mitteilung veröffentlicht in dem sie folgende Maßnahmen bekannt gibt:
Es werden für 2007–2008 50 Mio lockergemacht, (das sind etwa etwa 1% der FP7 Mittel 2007–2013), Zum Vergleich: die Haushaltsmittel für die Verbreitung von Forschungsergebnissen (einschliesslich Bibliothekskosten) umfassen derzeit in Europa weniger als 1 % vom Gesamtforschungshaushalt.
Die Mittel sollen genutzt werden, um Kosten, welche den Projekten durch Open Access Veröffentlichungen entstehen zu federn und die Infrastruktur digitaler Repositories zu fördern.
Zudem soll eine Studie über die wirtschaftlichen Implikationen digitaler Bewahrung lanciert werden. Die Mehrwertsteuer–Gesetzgebung für wissenschaftliche Publikationen wird überprüft, und die Forschung zu Geschäftsmodellen im wissenschaftlichen Veröffentlichungssystem soll gefördert werden.
Die weitere Debatte zum Thema soll befördert werden.
Wen es genauer interessiert und wer nach den Haken an der Sache sucht soll sich hier und hier informieren.
Eine Liste der Verleger mit den restriktivsten Veröffentlichungspraktiken findet sich hier.
Und: Ab Mittwoch findet übrigens in Berlin ein Kongress zum Thema “Digitalisierung von Kulturgütern in Europa“ statt.
Date: Feb 20th, 2007 ·
Comments RSS ·
Tags: wissenschaft
Leave a Reply